Die angeführten Gründe sind bekannt: keine Zeit zum Diktieren, der innere Schweinehund, bei Entlassung noch ausstehende Befunde, Schreibkräftemangel u.v.m.. Aber sind diese Probleme tatsächlich so unlösbar, dass man sich mit dem gewohnten Missstand abzufinden hat? Denn auch vom Organisatorischen spricht alles für die sofortige Arztbrieferstellung:
Sachverhalte,
klinische Überlegungen und Befunde sind frisch im Gedächtnis, ein
nachträgliches Eindenken in die Akte entfällt, der zusätzliche
Aufwand eines vorläufigen Entlassungsberichts wird überflüssig,
und im Übrigen wird der Zeitaufwand für die Brieferstellung ja nicht
dadurch geringer, dass sie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird
ganz im Gegenteil!
Kurz gesagt, spricht alles für den taggleichen Arztbrief:
- objektive Zeitersparnis bei der Brieferstellung
- bessere Briefe, da Inhalte frisch im Gedächtnis
- bessere Patientenversorgung und -sicherheit
- Vermeiden klinischer Fehlentscheidungen
- kürzere Verweildauer aufgrund vorliegender Vorbefunde
- Zeitdruck unter dem DRG-System
- Vermeiden von Frustration angesichts großer Aktenstapel
- Imagegewinn für Ihre Abteilung
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